Madrid – ¡una mas!

 

Wenn du

 

jeden Morgen beim duschen das spanische einfachverglaste Fenster öffnest und auf 2500m hohe Berge schaust,

in keinem Supermarkt und an keiner Straßenecke Zigaretten bekommst,

Mitte November bei knapp 20 Grad mit T-Shirt rumläufst,

zu jedem kühlen Bier leckere Tapas serviert bekommst,

mit jedem Stadtbesuch in ein neues Abenteuer verwickelt wirst,

einen Kübel Eis mit 5 Flaschen Bier für 3 Euro bekommst,

deine Nationalität die Madrileñas jedes mal aufs Neue beeindruckt,

für das Parkknöllchen 90 € bezahlst,

bei Sonnenuntergang Ladenbesitzer aufsperren siehst,

nach dem routinemäßigen Besuch des hiesigen Clubs von völlig fremden Spaniern in Ihre Agentur zur Afterhour  und dann zum Frühstück eingeladen wirst,

wegen eines Generalstreiks die Stadt lahmgelegt wird und du nicht in die Uni kommst,

auf der Fussballtribüne von Heizstrahlern gewärmt wirst,

Menschentrauben nach einem Fussballspiel auf Cristiano Ronaldo warten siehst,

die dazugehörigen Real-Madrid-Chips bei LIDL kaufen kannst,

auf oder in jedem zweiten Gericht „Jamón“ findest,

mitten auf der Straße Dosenbier angedreht bekommst,

tatsächlich Gin im Gin-Tonic hast,

merkst, dass die Barkeeper beim Alkohol einschütten nicht gerade zimperlich sind,

um 1.30 die letzte Bahn nach Hause nehmen kannst,

deswegen gezwungenermaßen bis mindestens 6 Uhr feiern musst,

das Gefühl hast, dass die Uhren anders ticken,

 

dann kannst du mit Sicherheit sagen, wo du dich befindest:

 

Madrid, baby!